beat sterchi

St. Gallen, 21. September 2010

Da sagt zum Beispiel die Briefträgerin: Tschüss, tue recht! Und einer mit gelben Hosen und feinem Leder an den Ellbogen des feinen Kittels hört man im Vorbeigehen sagen: Schöns Tegli no! Genau so: Schöns Tegli no! Und freundlich sind sie. Mehr als eine St. Gallerin grüsst den Fremden: Grüezziiii! Und zwei junge Damen lassen das folgende kleine Gespräch auf dem barocken Pflaster des Klosterhofes zurück:
Wie lang bisch du ds Namibia gsy?
Ds Botswana bini gsy!
Ah, nöd ds Namibia?
Nei, ds Botswana.
Und vor der Stiftsbibliothek sagt eine Schülerin ebenso aufgeräumt wie klar formuliert zu einem Schüler: Itz hebsch dini Schnorre! Und kurz vor dem Betreten der weltberühmten Bibliothek fällt der fehlerhafte Satz: Si müend dänn no d Schue über d Finke alege. D Schue über d Finke? Aber wir haben schon verstanden.



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